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Mehr Schwarzwald geht nicht!

Schwarzwaldforellen gibt’s bei „Forellenzucht Schwarz“ in Oberharmersbach immer fangfrisch.

Text: Gudrun Schillack, Foto: Dieter Wissing

Es wuselt in den Becken. Egal wohin man schaut, egal in welchen Teich man schaut. 16 Teiche sind es allein auf dem Gelände von „Forellenzucht Schwarz“ in Oberharmersbach, idyllisch gelegen zwischen grünen Weidehängen, unten im Tal.

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Es sind nicht alle, wie wir gleich erfahren. Zu den drei Teichen außerhalb des Areals gehen wir erst gar nicht hin, rund ums Haus gibt es genug zu sehen. Schnell lernen wir, dass hier zwar nicht die Geburtsstätte, aber eindeutig die Heimat der Schwarzwaldforelle ist: Bis zu 24 Monaten lebt sie im Obertal, bevor sie köstlich zubereitet auf den Tellern von Fischliebhabern und Gastronomen landet. Eine Delikatesse, die ihren Namen verdient, denn bei den Tieren der „Forellenzucht Schwarz“ kommen die Eier aus einem Zuchtbetrieb im Schwarzwald, die Aufzucht erfolgt in reinem Quellwasser aus dem Schwarzwald und auch das Familienunternehmen hat Schwarzwälder Wurzeln – mehr Schwarzwald geht kaum.

Vielleicht ist es das, was die legendäre Schwarzwaldforelle so begehrt macht. Die Ehrlichkeit des Produkts. Nur beste Qualität, beim Wasser, beim Futter, fundiertes Fachwissen bei der Aufzucht. Bei „Forellenzucht Schwarz“ weiß man um die Bedeutung, als Kategorie 1-Betrieb eingestuft zu sein. Das war und ist Verpflichtung, seit vier Generationen. Von Anfang an und der beginnt bekanntlich mit dem Ei. Im Familienbetrieb Schwarz kommen die Eier der Schwarzwaldforelle aus einem Schwarzwälder Zuchtbetrieb in Horb. Rund drei Monate leben sie im Bruthaus im Obertal bevor sie schließlich nach draußen in die Becken umziehen, um unter freiem Himmel ihre Bahnen zu ziehen. So lange, bis sie mit rund 350 Gramm Gewicht genau richtig sind, um in den Verkauf zu kommen.

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Es sind schon einige zigtausend Fischlein, die sich anfangs schon mal ein Becken teilen müssen, bevor sie dann, erst per Maschine, im späteren Stadium auch per Hand in weitere Teiche umsortiert werden, erklärt Günter Fritsch. „Forellenzucht Schwarz“ in Oberharmersbach ist ein Familienbetrieb, seit über 100 Jahren. Da steht man zusammen, das verpflichtet. Jeder legt Hand an, wo diese benötigt wird. Draußen an den Teichen, zusammen mit Lasse Strübing, dem Fischwirtschaftsgesellen aus Schleswig-Holstein, auch er ist seit vielen Jahren eine wichtige Stütze des Betriebes. Jeder legt hier Hand an, auch beim Räuchern, schließlich wird in der hauseigenen Räucherei veredelt. Das Ergebnis sind köstliche Räucherfilets wie das kaltgeräucherte /  heißgeräucherte Lachsforellenfilet, eine Spezialität, die im Hofverkauf das ganze Jahr über zu haben ist. Im Gegensatz zu den frischen Fischen, die vorbestellt werden müssen, denn das ist nun einmal oberstes Gebot im Qualitätsbetrieb Schwarz: Fangfrisch muss der Fisch sein! Lange Fahrten auf Tiefkühleis kennen ihre Schwarzwaldforellen nicht. Das macht sie so besonders und so exklusiv, denn die Fische aus Oberharmersbach gibt’s nur in der Region. In ausgesuchten Märkten mit Fischtheke, in Restaurants und Hotels, wie zum Beispiel gleich nebenan, im Hotel „Schwarzwald Idyll“ oder direkt bei Familie Schwarz auf dem Hof, für alle, die ihre Schwarzwaldforelle selbst zu Hause zubereiten wollen. Keine Frage: Der Klassiker „Schwarzwaldforelle“ war selten so gefragt wie heute.

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Hofverkauf
Frische Forellen und Lachsforellen werden bei Forellenzucht Schwarz immer frisch geschlachtet, deshalb ist Vorbestellung, mindestens einen Tag vorher, dringend erforderlich. Wer heißgeräucherte Räucherforellenfilets und kalt- bzw. heißgeräucherte Lachsforellenfilets kaufen möchte, bekommt diese zu den Öffnungszeiten. Die Delikatesse Lachsforellenkaviar ist ab Dezember erhältlich (solange Vorrat reicht).

Geöffnet Mo. - Fr. jew. von 8 bis 16 Uhr

Forellenzucht Schwarz
Obertal 52, 77784 Oberharmersbach, Telefon 07837 226, www.forellen-schwarz.de
Geöffnet Mo.-Fr. jeweils von 8 bis 16 Uhr