Tipp Fernwanderwege

Westweg Etappe 5

Schwierigkeit Schwer
Länge 16.8 km Dauer 04:30 h
Aufstieg 207 m Abstieg 476 m
Höchster Punkt 969 m Niedrigster Punkt 699 m
Wald, Wald, Wald. Von der Alexanderschanze bis zum Harkhof erstreckt sich ein einsamer bewaldeter Bergrücken. Die Wunden des Orkans Lothar sorgen für Aussichtspunkte. Einige hübsche Perlen liegen am Weg, wie zum Beispiel der Glaswaldsee, eines der "blauen Augen" des Nordschwarzwaldes. Steile Karwände verleihen dem See etwas Mythisches. Und unweit davon liegt der Klagstein, auf dem sich angeblich unerklärliche Vertiefungen befinden.
Eigenschaften property.attribute.properties.values.certificateWanderbaresDeutschland, Etappentour, aussichtsreich, Einkehrmöglichkeit
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Direkt am Parkplatz der Alexanderschanze verschwindet der Westweg auf einem schmalen Pfad im Dickicht. Hinter dem Wolfursprung erreicht der Weg wieder den oberen Rand des tiefen eingeschnittenen Renchtals.

Auf breiten Wegen geht es nun am Talrand entlang. Am Bauernkopf bietet sich ein besonders schöner Blick in das Renchtal auf Bad Griesbach und die dem Rhein zugewandten Schwarzwaldberge um den Mooskopf. Bei guter Thermik starten hier die Gleitschirm- sowie Drachenflieger. Schon wenige Schritte später ist die Wegkreuzung Graseck erreicht. Hier zweigt der Abstecher zur Teufelskanzel ab, einer Felsformation mit Dächern und Absätzen, die auf einem alpinen Felsensteig erklommen werden. Der Westweg bleibt auf der Kammhöhe und zieht an der Hildahütte vorbei auf einem schmalen Waldweg durch eine herrlich stille und ursprüngliche Landschaft zur Lettstädter Höhe (966 m).

Unterhalb der breiten Hochebene liegt der herrliche Glaswaldsee versteckt in seinem Kar. Wem der Blick auf den See nicht genügt, steigt die 200 Meter hinab bis zum Seeufer. Beim Abstieg zum tief eingeschnittenen Freiersbergsattel führt ein zehnminütiger Abstecher hinauf zum mystischen Klagstein, der hoch über dem fast unberührten Wildschapacher Tal über die Baumwipfel ragt. Ein herrlicher Aussichts- und Rastplatz.

An der Littweger Höhe wechselt der Westweg auf die Südseite des Kamms. Erst an der Lichtung bei der Harkhöhe verlässt er den tiefen Wald wieder. Im Gasthaus Hark, weitab aller Orte und Straßen kann ein Schwarzwälder Abend in aller Ruhe am Kamin in der guten Stube ausklingen.

Wegbeschreibung

Durchweg bequeme Forst- und Waldwege
Ausrüstung Gutes Schuhwerk erforderlich!
Tipp des Autors Die kurze Etappe kann mit 3 Abstechern gewürzt werden. Ab dem Graseck lockt eine alpine Variante über die Teufelskanzel zur Lettstädter Höhe. Die Teufelskanzel kann aber auch von oben, von der Lettstädter Höhe erwandert werden. Ein Abstieg zum verwunschenen Glaswaldsee sowie der Abstecher zum kühnen, aussichtsreichen Klagsteingehören fast schon zum Pflichtprogramm für Westwegwanderer.
Startpunkt Alexanderschanze
Öffentliche Verkehrsmittel zur Alexanderschanze: Südwestlinie 7137; OSB Zug 718; 01. Mai bis 01. November (Sa, So, Feiertage): Bus-Sonderverbindung von Bad Griesbach - Alexanderschanze. Bitte fragen Sie die Fahrzeiten bei der Tourist-Information an. Am Etappenziel keine ganzjährige ÖPNV Verbindung vorhanden!
01. Mai bis 01. November (Sa, So, Feiertage): Südwestbus 7123 Bad Peterstal

vom Harkhof: nächster Bahnhof in Oberhamersbach-Riersbach (ca. 5 km vom Westweg entfersnt.) Von dort aus fährt ein Zug 5x täglich, Mo-Fr (21 min) zum Bhf Biberach.

PKW Durch die Bundesstraße 28 sind sowohl die Rheintalautobahn (A5) als auch die Bodenseeautobahn (A81) rasch zu erreichen.

So erreichen Sie den Ausgangspunkt der Etappe 5 des Westwegs: :

  • Autobahn A5, Ausfahrt Appenweier, B28 über Oberkirch und Oppenau, in Oppenau Richitung Maisach über Oppenauer Steige bis zur Alexanderschanze
  • Autobahn A81, Ausfahrt Horb, B28 über Freudenstadt, Richtung Kniebis/Alexanderschanze
Parken Öffentlicher Parkplatz bei der Alexanderschanze

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Quelle

Kur und Tourismus GmbH Bad Peterstal-Griesbach