Tipp Wanderungen

Sagenrundweg Hexenweible

Schwierigkeit Schwer
Länge 23.6 km Dauer 07:00 h
Aufstieg 800 m Abstieg 800 m
Höchster Punkt 569 m Niedrigster Punkt 204 m
Sagenhaft und wunderbar wanderbar ist der 21. Ortenauer Sagenrundweg von Steinach über Welschensteinach und die Kambacher Hütte - die lange aussichtsreiche Tour verlangt aber Kondition!
Eigenschaften aussichtsreich, geologische Highlights, Rundtour, Einkehrmöglichkeit, kulturell / historisch
Kondition
Technik
Erlebnis
Landschaft
Beste Saison
  • Jan
  • Feb
  • Mär
  • Apr
  • Mai
  • Jun
  • Jul
  • Aug
  • Sep
  • Okt
  • Nov
  • Dez

Rund um Welschensteinach spukt einer Sage nach das Hexenweible, eine Bäuerin aus Prinzbach. Zu ihren Lebzeiten soll sie aus Habsucht die Grenzsteine ihres Gutes nach Welschensteinach hin verschoben haben und muss seither als Gespenst umherirren.

Wir starten die Runde jedoch unter dem Schutz des im Kinzigtal wirkenden früheren Pfarrers Heinrich-Hansjakob und folgen dem Großen Hansjakobweg zum Heidenschlössle am Artenberg, einer vorchristlichen Kultstätte. Heiden sollen hier Christen zu Tode gemartert haben.

Beim Fehrenbacher Kreuz könnte uns ein schwarzer Pudel begegnen, der Geist des Fehrenbacherbauern, der zu Lebzeiten viel gestritten hat. Das Liboriuskreuz erinnert an den Liboriusbauer, der auf mysteriöse Weise ums Leben kam.

Bei all den gespenstigen Sagen entlang des Weges sollen die weiten Aussichten nicht zu kurz kommen. Diese wollen aber mit zwei sportlichen Anstiegen erarbeitet werden!

Weitere Details im "Wanderservice Schwarzwald" des Schwarzwaldvereins: www.wanderservice-schwarzwald.de/r/58177067

Wegbeschreibung

Vom Bahnhof Steinach nordwestlich zum Wegweiser "Felsenkeller" (205 m ü.NN.). Ab hier auf dem Großen Hansjakobweg (Markierung: schwarzer Schlapphut) Richtung "Fehrenbacher Kreuz" zur Gabelung Langmatt beim Wanderparkplatz Steinach Schwimmbad mit Übersichtstafel. Weiter auch mit dem Sagen-Gespenst auf dem Hansjakobweg zum Heidenschlössle am Artenberg und über Sommeracker (568 m) zum Fehrenbacher Kreuz. Abstieg mit gelber Raute nach Welschensteinach, 258 m (Einkehrmöglichkeit). Hinauf zur Bußkapelle (Rastplatz mit Aussicht) und zur Kambacher Hütte mit Grillplatz. Weiter hoch über den Grenzstein "Dreimärker" zum Windpark auf der Schanz (558 m). Abstieg vom Niederbacher Eck nach Niederbach (250 m). Über Oberbach und den Aussichtspunkt Brendiswäldele zum Campingplatz Kinzigtal (Einkehrmöglichkeit). Zurück nach Steinach.

Sicherheitshinweis Für die teils schmalen Hangwege ist Trittsicherheit erforderlich. Nach Regenfällen können die naturnahen Wanderwege aufgeweicht und rutschig sein.
Ausrüstung Feste Wanderschuhe mit gutem Profil; ausreichende Verpflegung und Getränke für unterwegs
Tipp des Autors Die Rundwanderung auf naturnahen und einsamen Waldwegen und Pfaden ist gerade in der aktuellen Corona-Pandemie ideal zum Entspannen.
Startpunkt Bahnhof Steinach(Baden)
Öffentliche Verkehrsmittel

Mit der Schwarzwaldbahn nach Haslach oder Hausach; weiter mit der Ortenau S-Bahn zum Bahnhof Steinach(Baden)

Fahrplanauskunft:

Nahverkehr Baden-Württemberg: www.efa-bw.de

Deutsche Bahn AG: www.reiseauskunft.bahn.de

PKW

Steinach liegt an der B33 zwischen Offenburg und Villingen-Schwenningen

Ziel für Navi: Langmattstraße 24, 77790 Steinach

Parken Steinach Schwimmbad

Downloads

Weitere Informationen

www.steinach.de

Dies ist keine offizielle Tourenbeschreibung des Wegebetreibers, vielmehr der rein private Wandervorschlag des Autors. Für die Aktualität der Informationen kann daher keine Gewähr übernommen werden.

Quelle

Schwarzwaldverein Radolfzell