Wanderungen

Rundwanderung durch Reben und Wald 5 Tage

Schwierigkeit Mittel
Länge 96.9 km Dauer 25:00 h
Aufstieg 3861 m Abstieg 3860 m
Höchster Punkt 1163 m Niedrigster Punkt 157 m

-Weinberge und Westweg -

Aus den Weinlagen der Ortenau bis zum Westweg und Mummelsee auf dem Kamm des Gebirges vermittelt diese fünftägige Wanderung die landschaftliche Vielfalt des mittleren Schwarzwaldes.

Entlang der freundlichen Rebhänge des Schwarzwaldes verläuft die Badische Weinstrasse. Malerische alte Weindörfer prägen das Bild. Sasbachwalden, Kappelrodeck, Oberkirch, Durbach und Gengenbach sind Ortsnamen, die jedem Weinkenner das Wasser auf die Zunge treiben. Urige Weinstuben machen die Reise durch diese bevorzugte Landschaft auch kulinarisch zu einem Erlebnis.

Im milden und sonnenreichen Klima der Vorbergzone gedeihen berühmte Weinsorten wie Spätburgunder, Riesling, den man hier auch Klingelberger nennt, Ruländer, Müller-Thurgau, Traimer (Clevner) und Gewürztraimer.

Eigenschaften Etappentour, aussichtsreich, Rundtour, Einkehrmöglichkeit
Technik
Erlebnis
Landschaft
Beste Saison
  • Jan
  • Feb
  • Mär
  • Apr
  • Mai
  • Jun
  • Jul
  • Aug
  • Sep
  • Okt
  • Nov
  • Dez

Wegbeschreibung

5-Tageswanderung:

1. Tag: Wanderzeit ca. 6 Stunden, 25 km

Von Offenburg – Hauptbahnhof – folgen wir der Beschilderung des Ortenauer Weinpfades (rote Raute mit blauer Traube auf weißem Grund) nach Zell-Weierbach/Riedle. Ab hier orientieren wir uns an der blauen Raute auf weißem Grund (es handelt sich hier um die Beschilderung der Höhenzugangswege).

Wir folgen dem Talbächle und erreichen bald das Fritscheneck (mit Kinderspielplatz). Nächste Station ist das Brandeck-Lindle (große, unter Naturschutz stehende Linde). Wenige Schritte unterhalb rechts vom Brandeck-Lindle befindet sich das gleichnamige Gasthaus. Über Kräheneck, Finkeneck erreichen wir den Späneplatz (636 m) unterhalb des Mooskopfs (871m) (Schutzhütte und Grillstation). Vom Späneplatz führt unser Weg links ab in Richtung Ödsbach – Ofenloch – Kalikutt. Ein Stück des Weges gehen wir noch der blauen Raute nach, bis diese dann kurz vor dem Ofenloch links abbiegt. Bitte jetzt auf Markierungsänderungen achten. Den leicht abfallenden großen Holzabfuhrweg laufen. Am Ofenloch (Schutzhütte und Brunnen) queren wir den Kandelweg (rote Raute mit weißem K auf weißem Grund). Unser Weg führt dann auf dem sogenannten Moosweg in Richtung „Kalikutt“ (Plastiktäfelchen auf denen sich neben der Zielortangabe noch zusätzlich ein roter Punkt befindet), vorbei am schwarzen Kreuz in Richtung Kalikutt. Die Kalikutt ist ein kleiner Weiler mit einem vorzüglichen Gasthaus – „Kalikutt“. Unsere Wanderstrecke führt allerdings etwa 500 m oberhalb dieser Gaststätte vorbei in Richtung Otschenfeld/Schärtenkopf (607 m). Wir umwandern den Schärtenkopf rechts und beginnen den Abstieg auf einem breiten, gepflegten Waldweg, immer den Täfelchen mit den roten Punkten folgend nach Lautenbach.

2. Tag: Wanderzeit ca. 5 Std., 20 km

Zwischen dem Gasthaus „Schwanen „ und dem Hotel „Sternen“ beginnt unser Aufstieg Richtung Sohlberg. Als Wegweiser dienen wieder Täfelchen mit der Angabe des nächsten Zieles und dem roten Punkt. Wenige Meter Oberhalb des Dorfes verlassen wir die asphaltierte Straße und folgen der alten Steige (Allerheiligensteige). Auf halber Bergeshöhe stoßen wir wieder auf die asphaltierte Straße. Wir betreten diese jedoch nicht, sondern wenden uns im spitzen Winkel nach rechts und steigen etwa 1 km bergan und kommen zur Satteleiche (Schutzhütte, 582 m). Die roten Punkte mit der Zielortangabe führen den Wanderer geradeaus den Berg hinauf auf den Sohlberg (669 m). Auf der Wasserscheide, an einer Weggabelung, finden wir wieder unser altes Zeichen, die blaue Raute auf einem weißen Grund.) Vorbei an der Jugendherberge Sohlberg kommen wir zur Schutzhütte Knappeneck (Grillplatz). Diese Hütte lassen wir rechts liegen und folgen einem gepflegten, breiten Waldweg nach Allerheiligen. Unterwegs zieht der sagenumwobene Eselsbrunnen unsere Aufmerksamkeit auf sich. Unser Wanderweg endet auf einem großen Platz, in den mehrere Wege und Straßen gabeln.

Die Landstraßen von Ottenhöfen und von Lierbach/Allerheiligen (850m) vereinigen sich an dieser Stelle und führen zur Schwarzwaldhochstraße. Ein lohnenswerter Abstecher ist von hier aus der Besuch der Klosterruine Allerheiligen und der Wasserfälle Allerheiligen. Der Abstieg dauert keine 10 Minuten. Unsere Wanderstrecke setzen wir von dem Platz aus fort, an dem wir im Allerheiligengebiet angekommen sind. Wir überqueren die Fahrstraße, die von Ottenhöfen heraufführt und steigen geradeaus in nördlicher Richtung steil den Wald hinauf zum Beginn des Forstlehrpfades nach Ottenhöfen. Diesem gut beschilderten Forstlehrpfad mit den aufklärenden Hinweistafeln folgen wir in Richtung Ottenhöfen. Den Forstlehrpfad verlassen wir beim Blöchereck. Hier finden Sie das Denkmal des Reserve-Infanterie-Regiments 110 (Findling). Von hier aus geht man rechts zum Waldparkplatz und von dort wieder nach links, den Weg abwärts. Hier finden wir einen Holzwegweiser mit der Aufschrift „Gottschläg, Wasserfälle, Edelfrauengrab“. Bald trifft der Wanderer auf den Weg Nr. 18 (die Gemeinden des Achertals und Sasbachwalden haben eine eigene Wanderkarte herausgegeben; als Markierungsmerkmale hat man hier Zahlen gewählt). Bald erreichen wir den Weg Nr. 16. Auf diesem gehen Sie durch die Edelfrauengrab-Wasserfälle nach Ottenhöfen.

3. Tag: Wanderzeit ca. 5,5 Std., 18 km

Den Ausgang nehmen wir in Ottenhöfen beim Hotel „Sternen“. Unsere Wegmarkierung ist auch hier wieder die blaue Raute auf weißem Grund (Höhenzugangsweg). Wir wandern entlang der Acher in Richtung Seebach und wechseln dann links zu den Bohnertshöfen und gehen zur Pumpstation hinauf über den Elsaweg, Richtung Mummelsee. Bald haben wir dann den Mummelsee mit einem Höhenhotel auf 1034 m erreicht. Wir wandern nun den Westweg in Richtung Norden, verlassen diesen, bevor wir den Höhenkamm der Hornisgrinde mit den Funktürmen erreichen und zweigen links ab in Richtung Sanatorium Breitenbrunnen. Nach dem Sanatorium überqueren wir die Landstraße, gehen nach rechts in den Wald und steigen nach Sasbachwalden ab. Nach wenigen Minuten müssen wir besonders auf die Markierung achten. Ein weiterer Zugangsweg trifft von links auf die Wanderstrecke. Wir gehen geradeaus weiter über den abschüssigen Weg zum Hohritt (Einkehrmöglichkeit). Wir wandern dann über den Bischenberg durch die Gaishöll-Wasserfälle, hinab nach Sasbachwalden.

4. Tag: Wanderzeit ca. 4 Std., 16 km

Von Sasbachwalden wandern wir über den Ortenauer Weinpfad über Kappelrodeck nach Oberkirch. Der Ausgangspunkt ist oberhalb des Gasthauses Gaishöll. Wir folgen der blauen Traube, dem Dorfbächlein und wechseln bald in den Wald, hinauf auf die Höhe. Zur frühen Mittagszeit erreichen wir Kappelrodeck. Der Weinpfad ist gut ausgeschildert. Über Waldulm finden wir sehr leicht den Weg hinauf zum Ringelbacher Kreuz. Direkt auf der Wasserscheide wird die Landstraße von einem Feldweg überquert. Wir gehen wenige Meter auf der Landstraße und haben dann links unterhalb eines Feldes den Anschluss wieder an unseren Weinpfad. Dieser führt uns dann in Richtung Schauenburg nach Oberkirch. In alten Wanderkarten ist die Verlegung ab diesem Punkt noch nicht vermerkt. Der Ort Ringelbach wird umgangen. Die alte Strecke führt zum großen Teil über die Landstraße direkt nach Ringelbach. Wir folgen der neuen Wanderstrecke; sie ist schöner und bequemer zu gehen.

5. Tag: Wanderzeit ca. 4,5 Std., 17 km

Der Ausgang des Ortenauer Weinpfads beginnt in Oberkirch am Bahnhof. Wir überqueren die Bahnlinie und gehen Richtung Fürsteneck über Maisenbühl, vorbei an der St. Wendelinuskappelle und kommen bald über einen wunderschönen Wanderweg in Richtung Schloss Staufenberg. Der Weinpfad zweigt zwar kurz vor dem Schloss Staufenberg rechts ab, der Wanderer kann aber gerne hinaufgehen auf das Schloss und dort eine Weinprobe machen. Der Weg nach Durbach hinab kann nicht verfehlt werden. Von Durbach geht die restliche Strecke des Weinpfades über Weinberge nach Zell-Weierbach und Offenburg.

Tipp des Autors

Unser Tipp: Nach Ihrer Wanderung sollten Sie zumindest noch einige Tage länger bleiben, um die herrliche Landschaft des Schwarzwaldes zu genießen.

Startpunkt Offenburg, Hauptbahnhof

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Weitere Informationen

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79100 Freiburg
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Quelle

Schwarzwald Tourismus GmbH