Themenwege

Ortenauer Sagenrundwege: Bergle Rundweg

Länge 6.9 km Dauer 02:13 h
Aufstieg 201 m Abstieg 201 m
Höchster Punkt 374 m Niedrigster Punkt 173 m
Die Wanderung ist Weg 17 der Sagenrundwege der Ortenau. Von der Altstadt Gengenbach zur Jakobuskapelle am „Bergle“ mitten in den Weinbergen. Ein Ort mit großer Geschichte. Bereits die Römer bezogenhier Stellung oberhalb der Römerstraße von Strasbourg aus kommend.Herrlicher Panoramablick auf Stadt, Kinzigtal und Rheinebene. Weiter geht es zur Teufelskanzel, einem sagenumwobenen Ort. Man folgt weiter dem Kinzigtäler Jakobusweg bis zur Satteleck und geht dann über den Abtsberg und Portiunkulakapelle zum Pavillon mitten in den Reben.Über den Künstlerpfad „ARTIST im Weinberg“ gelangt man wieder zur Altstadt von Gengenbach.
Eigenschaften Rundtour

Wegbeschreibung

Folgen Sie einfach dem Sagen-Gespenst. Der Weg führt über: Altstadt Gengenbach > Am oberen Tor > Am Sozebuckel > Eckkapelle > Rempie > Satteleck > Abtsberg > Im Baumgarten > An der Stirn > Parkanlage Schneckenmatt > Altstadt Gengenbach
Tipp des Autors

Am Mooskopf treibt der „Moospfaff‘ im Gewande eines Franziskanermönchs sein Unwesen. Es soll der ehemalige Abt des Klosters Gengenbach sein. Denn einst waren zwischen den Eigentümern des Mooswaldes, dem Kloster Gengenbach und der Gemeinde Nordrach, Grenzstreitigkeiten ausgebrochen. Vor der Klärung an Ort und Stelle füllte der Abt seine Stiefel mit Erde aus dem Klostergarten. Bei den Verhandlungen über ein strittiges Waldstück schwor der Abt, dass er auf Grund und Boden des Klosters Gengenbach stehe. Dadurch wurden die Nordracher unrechtmäßig um ein Stück Waldgebracht. Wegen dieses Schwures soll der Abt nach seinem Tod dazu verdammt sein, ruhelos auf der Moos umzugehen.

In den Wäldern rund um Gengenbach sollen sich allerhand dramatische Geschichten abgespielt haben. So findet man überall Spuren vom Teufel. Auch auf der Teufelskanzel ist eine Spur zufinden. Dort soll der Teufel mit seinen Pferdefüßen in die Felsengeschlagen haben. Findest du diese Spuren?

Entdecke noch weitere Sagen und Mythen entlang der Strecke.

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Quelle

Tourismus Ortenau