Tipp Wanderungen

Hinauf zum Brandenkopf

Schwierigkeit Schwer
Länge 17.6 km Dauer 06:36 h
Aufstieg 787 m Abstieg 709 m
Höchster Punkt 937 m Niedrigster Punkt 217 m
Auf dem ältesten Naturlehrpfad Deutschlands wandern wir hinauf zum Brandenkopf, wo wir einen herrlichen Rundumblick genießen.
Eigenschaften aussichtsreich, Einkehrmöglichkeit, kulturell / historisch, property.attribute.properties.values.pointToPoint
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Beste Saison
  • Jan
  • Feb
  • Mär
  • Apr
  • Mai
  • Jun
  • Jul
  • Aug
  • Sep
  • Okt
  • Nov
  • Dez
Großartige Tour auf Deutschlands ältestem Naturlehrpfad, ideal für anspruchsvolle Wanderer

Wegbeschreibung

Diese anstrengende, aber wunderschöne und lohnenswerte Wanderung beginnt am Bahnhof im Schwarzwaldstädtchen Zell am Harmersbach. Dort folgen wir dem Wegweiser mit der gelben Raute des Schwarzwaldvereins und beginnen unsere Tour mit einem kurzen Aufstieg zum Rastplatz Winterberg Städtleblick (1), von dem wir eine herrliche Aussicht ins Tal und auf Zell am Hammersbach genießen. Dann orientiert man sich weiterhin an der gelben Raute sowie dem Symbol NL, das den ältesten Naturlehrpfad Deutschlands markiert. Er wurde in den Jahren 1929 bis 1934 angelegt. Wir wandern rechts bergauf in Richtung Brandenkopf und legen dabei insgesamt 700 Höhenmeter zurück. Schmale Pfade und breite Wanderwege wechseln sich dabei ab, und zahlreiche informative Texttafeln geben uns Auskunft über Bäume, Waldwirtschaft und Landschaft.

Über Serpentinen steigt man hinauf zur Schutzhütte am Gieseneck. An einer Quelle können wir hier unseren Durst löschen. Nach knapp 2 km erreicht man die Hochfläche Buchen mit einem fantastischen Ausblick auf das Kinzigtal und die Burg Hohengeroldseck. Unsere Tour verläuft nun ein kleines Stückchen auf dem Hansjakobweg (Markierung: Schlapphut) bis zum Niller Eck (2). Wer möchte, kann hier in das beliebte Höhengasthaus Nillhof einkehren. An den Nillhöfen vorbei folgen wir auf breiten Waldwegen den Wegweisern des Naturlehrpfades in Richtung Schwarzenbachsattel (3) mit der Karl-Albert-Junghans-Schutzhütte.

Auf dem weiteren Anstieg zum Brandenkopf passiert man den Spitz brunnen mit gutem erfrischendem Quellwasser. Nach weiteren etwa 20 Minuten wandern wir am großen Windrad vorbei und haben kurz darauf unser Ziel, den Brandenkopf (4), erreicht. Die markante Silhouette des großen Sendemasts sticht uns gleich ins Auge. Den Rundumblick vom 32 m hohen Sandsteinturm, der 1928/1929 errichtet wurde, sollte man sich nicht entgehen lassen. Nach dem Ausblick und einer eventuellen Einkehr im Wanderheim steigen wir ein Stückchen auf demselben Weg abwärts bis zum Schwarzenbachsattel. Hier wendet man sich dieses Mal allerdings in Richtung Oberharmersbach Dorf.

Nach etwa 1 km lädt uns die Vesperstube Zum Durben zu einer Rast ein. Wir genießen den Ausblick und wandern weiter in Richtung Oberharmersbach durch abwechslungsreiche Landschaften. Am Danielenhof und an einem Wegekreuz vorbei kommen wir zum Häldele (5). Von dort orientiert man sich wieder an dem schwarzen Schlapphut des Hans jakobweges in Richtung Oberharmersbach Dorf. Allerdings bleiben wir auf dem Wirtschaftsweg und folgen nicht der Straße. Durch offene Landschaft und mit Ausblicken in das Harmersbachtal geht es weiter zum Unteren Billersberg (6) und nach Oberharmersbach Dorf. Die Bänke am Wegrand laden ein, die wunderbare Aussicht zu genießen. Kurz nach dem Ortseingang wandern wir weiter Richtung Rathaus.

Bevor wir nach Zell zurückfahren, können wir noch einen kleinen Ab stecher nach rechts zur St. Gallus-Kirche aus dem Jahre 1839 machen. Am Rathaus vorbei kommen wir schließlich hin unter zum Bahnhof Oberharmersbach und fahren mit dem Zug zurück zum Startpunkt unserer Tour.

Startpunkt Bahnhof in Zell am Harmersbach
Öffentliche Verkehrsmittel Mit dem Zug zum Bahnhof Zell, Rückfahrt vom Bahnhof Oberharmersbach
PKW B33 bis Biberach, weiter nach Zell
Parken Bahnhof in Zell am Harmersbach

Downloads

Quelle

Schwarzwälder Bote