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Zeller Keramik - die Heimat von "Hahn und Henne"

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Wer kennt sie nicht, die leuchtend grünen Tassen, Teller oder Eierbecher mit Schwarzwald-Hahn und Schwarzwald-Henne? Ein Besuch der Keramikmanufaktur in Zell am Harmersbach vermittelt einen Einblick in die kunstvolle Fertigung.

Frühstücken mit Hahn und Henne

Das schwarze Federvieh hat die Zeller Keramikmanufaktur und auch das kleine Schwarzwälder Städtchen am Harmersbach in den letzten 100 Jahren populär gemacht. Inzwischen reisen die beiden tierischen Botschafter für Schwarzwälder Lebenskultur bis auf die Frühstückstische der Chinesen, Koreaner und Amerikaner. Oder werden bei populären Fernsehserien wie z.B. "Die Rosenheim-Cops" eingesetzt.

Handarbeit made in Schwarzwald

Hahn und Henne zeichnete Karl Schöner, Obermaler der Zeller Keramik, im Jahr 1898 zur Geburt seiner Tochter. Bis heute sind ländliche Motive und fröhliche Farben, handgefertigte und größtenteils handbemalte Ware das Markenzeichen des Keramikgeschirrs aus Zell.

Der Keramikmalerin über die Schulter geschaut

Die Firma blickt auf 200 Jahre Firmengeschichte. So bietet das hauseigene Museum einen reichen Schatz an Glanzstücken der Schwarzwälder Keramikproduktion und alten Schriftstücken sowie Einblick in die Fertigung. Eine Keramikmalerin lässt sich über die Schulter schauen und im Werksverkauf zeigt sich die breite Palette der aktuell 15 Produktlinien.

Unser Tipp: Greifen Sie zum Pinsel und bemalen Sie in der Zeller Keramik ihren eigenen Teller oder Becher. Die Materialen sind vorhanden, die Werkstatt ist täglich geöffnet. Die Preise finden Sie auf der Webseite der Schwarzwälder Manufaktur.

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Industriemuseum Keramik-Rundofen "Obere Fabrik"

Den Tag sollte man sich als Kenner der Keramik vormerken: Die Zeller Nacht der Museen im Herbst (2014). Nur an diesem Tag ist dann der größte Keramik-Rundofen Deutschlands zu besichtigen. Von 1842 bis 1942 brannte die Zeller Keramik hier auf drei Etagen hochwertiges Porzellan.

Ausgeklügelte Technik

Porzellan gilt als Krönung der Keramik. Für Hartporzellan, wie es in Europa vorzugsweise produziert wird, braucht man Brenntemperaturen bis zu 1500 Grad. In dem Rundofen verteilen sich die Brennöfen auf drei Stockwerke. Angefeuert wird im Untergeschoss, die Hitze steigt von unten nach oben durch alle Etagen und brennt die Keramik mit unterschiedlicher Temperatur. Ein Miniatur-Modell des Rundofens steht im Storchenturm-Museum von Zell am Harmersbach.

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Zeller Keramik
Hauptstr. 2
77736 Zell am Harmersbach

07835 7860
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Eintritt zu den Betriebsbesichtigungen3,00 Euro